Liebe Kosmetikerinnen, Kosmetiker
Liebe Coiffeusen, Coiffeure,
Liebe alle uns Kleinunternehmer,

Churchill sagte einmal: „Es gibt Leute, die halten Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse, andere meinen, der Unternehmer sei eine Kuh, die man ununterbrochen melken kann. Nur ganz wenige sehen in ihm das Pferd, das den Karren zieht“.

Mitte März 2002 dachte die SECO, 8 Millionen Franken würden für die Unternehmer genügen. Sie hatten keine Ahnung, was Unternehmer normalerweise erwirtschaften und welche Walze auf uns bei einem Shutdown zukommen werde.

Der Bundesrat hat dann in verschiedenen Schritten die zur Verfügung stehenden Mittel auf 40 Milliarden gesetzt und gestanden, dass es vielleicht nicht genügen wird.

 

Anmeldung Kurzarbeit und Erwerbsersatzentschädigung

in der Zwischenzeit haben sicher viele von euch Anmeldungen für Kurzarbeits- und/ oder Erwerbsersatzentschädigung an die zuständige Stelle gesendet.

Für welche die es noch nicht getan haben, weil sie die Formulare nicht gefunden haben, sind hier die Verlinkungen.

Formulare und Merkblätter Erwerbsersatzentschädigung und Info Brochure Erwerbsersatzentschädigung

Anmeldunggsformular Erwerbsersatzentschädigung

Aktuelle Bundesrats-Info Massnahmepaket:

 

Mietzins

Mietzins: Ein Typ. Spricht mit dem Vermieter, um eine totale Reduktion des Mietzins zu erlangen. Mindestens eine Reduktion.
Der Verband für Kosmetikerinnen im Tessin AESI, hat für ihre Mitglieder ein Musterbrief vorbereitet, mit welchem die Mietzinsannullierung verlangt werden kann, gestützt auf OR259a  und OR 259d.

ACHTUNG: “Schlaumeier” (sorry für alle die Meier heissen) aus der Immobilienbranche könnten ein Angebot unterzeichnen lassen, um ‘kulanterweise eine Mietzinsstundung zu offerieren’, d.h. die Bezahlung des Mietzinses hinausschieben. Im Kleingedrucktem könnte stehen, dass mit der Unterzeichnung auf eine Reduktion verzichtet wird. Würden sie rechtlich auf einem grösseren Entgegenkommen verpflichtet werden, würde obige Abmachung sie nichtig machen.

 

Brief am Bundesrat

Ich habe gestern dem Bundesrat Alain Berset einen Brief geschrieben, das vielleicht euch interessieren könnte. Die gestellte Frage an ihm:

Meine Frage an Sie, Herr Bundesrat: aus welchem Grund tragen nicht alle in der Wirtschaft die Last des entstehenden Wirtschaftsloch? Warum zerdrückt die Corona-Walze hautsächlich die Kleinunternehmer?

Es wird uns unter die Arme gegriffen, damit wir die Rechnungen bezahlen können, und verlieren in der gleichen Zeit die Einnahmen. Mit dem eventuell zugesprochenen Kredit können wir die Miete, die Versicherungen, die Telefonie, die Bankzinsen, die AHV, die Krankenkasse, die MWSt, Strom- und Wassergebühren ohne Lücke bezahlen. Firmen, Institute, öffentlich-rechtliche Leistungserbringer, sogar der Staat, kommen alle 100% zu ihren Einnahmen, ohne Verluste.

Hier ganzer Brief lesen. Wenn ihr wollt, könnt ihr den Brief kopieren, um texten, ergänzen und mit euren Namen an Herrn Bundesrat Berset senden: hier die E-Mail-Adresse des EDI Eidgenössische Departement des Innern media@gs-edi.admin.ch. (BITTE NICHT MEINEN BRIEF SENDEN. Es würde nichts bringen.)

Vielleicht gibt es zusätzliche finanzielle Unterstützung.

Ich schliesse mit einer Aussage von W. Churchill ab: „Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die ungleichmäßige Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends“.

Wir können auf keine grossen Änderungen hoffen, aber vielleicht etwas Kleines bewegen.

Ich wünsche allen von Euch viel Kraft.

Freundliche Grüsse

Timoteo Lauditi

 

PS. Während der Coronavirus-Sperre sind die Lieferungen aus dem Shop portofrei. Für Wiederverkäuferinnen die für eigene Kunden Ware benötigen ist eine Provision in der Höhe der Marge vorgesehen. Ruft einfach an.